Samstag, 3. Juni 2017

Rezension: Der letzte erste Blick





Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: LYX
Ebook: 8,99€
Taschenbuch: 10,00€
Seitenanzahl: 464


 
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ...

   
Ich liebe es! Es ist neutral gehalten und nicht quietschbunt was ich sehr bevorzuge. Diese leichten Farbtöne machen es perfekt.Und es hat Punkte. ICH LIEBE PUNKTE!



Emery hat es nicht leicht. Endlich ist sie in West Virginia und will nichts mehr, als sich ein neues Leben aufzubauen. Ohne das jemand Sie und ihre Vergangenheit kennt. Und plötzlich muss sie sich das Zimmer mit Mason teilen, dem nervigsten Typen überhaupt. Aber das war noch nicht alles! Denn Masons bester Freund Dylan ist alles was Emery nicht will. Charmant, nett und lustig. Sie will einfach für sich sein, doch da hat sie die Rechnung ohne Dylan gemacht. Denn dieser lässt ihr Herz gewaltig höher schlagen...

 

Bereits auf Seite eins wusste ich, dass ich Emery lieben werde. Mal ehrlich, ihre Reaktion auf Mason war ja schon der Hammer!


Gleich zu beginn der Geschichte merkt man das Emery ziemlich in sich gekehrt ist. Sie will lieber allein sein und hat keine Lust auf neue Bekanntschaften. Doch wie sich die Freundschaft mit den anderen Mädels und vor allem Dylan entwickelt fand ich großartig.



Allerdings muss ich sagen dass ich Emerys Entscheidungen bezüglich Dylan oft nicht verstanden habe. Nachdem ich ihre Vergangenheit kannte, konnte ich ihre Entscheidungen eher verstehen.



Die Entwicklung von Emerys und Dylans Beziehung war angenehm langsam. Ich liebe es wenn sich Charaktere erst richtig kennenlernen, viel Zeit miteinander verbringen und sich die Liebe dann erst entwickelt.  Und bei Emery und Dylan war es wirklich was Besonderes. Durch die ganzen Streiche die sie sich gespielt haben war es locker und leicht zwischen ihnen.



Die Themen die in diesem Buch zur Sprache kamen wurden von der Autorin sehr gut umgesetzt. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen.



Emery ist eine Starke und Taffe Frau. Sie versucht zwar das meiste allein zu schaffen doch man merkt wie schön sie es dann doch findet Freunde zu haben. Die Entwicklung die sie während der Geschichte durchmacht ist wirklich erstaunlich. Wenn ich darüber nachdenke wie ich damit umgehen würde, wenn ich Emerys Vergangenheit hätte...ich glaube ich würde das nicht so schaffen wie Emery.



Dylan ist Großartig. Anders aber Großartig. Er ist nicht der Typische Bad Boy. Er ist ein guter Zuhörer und ein Wahnsinnig toller Freund. Er hilft wo er kann und das liebe ich an ihm. Auch er hat eine Vergangenheit die ihm zu schaffen macht, doch er gibt trotzdem sein Bestes. Er ist einfach Großartig.



Auch Mason möchte ich hier erwähnen. Anfangs konnte ich nicht viel mit ihm Anfangen. Ich mochte ihn nicht sonderlich. Im laufe der Handlung trifft er auch immer wieder Entscheidungen die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Doch zum Ende hin. Kann ich sagen, das ich ihn wirklich sehr gern mag und froh bin das er sich mit Emery ein Zimmer teilt.



Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist wie immer angenehm frisch, locker und sehr gut zu Lesen. Sie schafft Charaktere in die man sich hineinversetzen kann. Und die abwechselnde Perspektive, die mal aus Emerys und mal aus Dylans Sicht war, hat noch mehr dazu beigetragen.



Auch dieses Buch konnte mich vollends überzeugen. Es gibt eine spannende Handlung und wundervolle Charaktere. Die witzigen und romantischen Stellen im Buch machen es zu etwas ganz besonderem und ich freue mich auf die weiteren Teile der Firsts-Reihe!
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